Panoramaaufzug für Buga Erfurt 2021

Barrierefreie Erschließung des Petersbergs


Neubau Sporthallen Chausseestraße Sehnde

Vierfeldsporthalle mit Zweifeldsporthalle


Eisarena, Wolfsburg

Die Stadt Wolfsburg plante eine neue Eishalle für € 26 Mio., um ihrer Eishockeymannschaft den Verbleib in der 1. Liga zu ermöglichen. Durch den Rückzug des Investors war die Stadt gezwungen, den Bau zu sehr viel geringeren Kosten erstellen zu lassen, und forderte deshalb die Architekten auf, die schon beim Bau des WM Stadions in Hannover gezeigt hatten, dass sie bei minimalen Kosten maximale bauliche Leistungen erreichen.
So entstand in Wolfsburg eine Eishalle mit einer Kapazität von mindestens 4500 Plätzen, in der die unterschiedlichsten Funktionen integriert sind (Sportlerbereiche, Catereringeinrichtungen für die Besucher und ein VIP Bereich mit Blick auf das Spielfeld).
Trotz einer extrem kurzen Planungs- und Ausführungszeit von unter einem Jahr (November 2005 – September 2006) wurde es möglich, den ursprünglichen Kostenrahmen auf € 8.6 Mio. zu reduzieren

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Living Steel, India

Gefordert wurde für Kolkata ein Wohnungsbau als Zweispänner nach westlichem Muster mit Aufzug und Klimatisierung.
Der Entwurf von Schulitz Architekten verbindet traditonelle Methoden der Klimakontrolle, Lüftung und Beschattung mit modernen Stahlbaukonzepten. Die Orientierung ist strikt Nord-Süd, um den Wärmeeintrag duch die flache Ost- und Westsonne zu minimieren und eine gute Querlüftung zu gewährleisten. Dabei sind die Ost- und westfassaden nicht nur geschlossen, sondern auch von einer zweiten, reflektierenden und hinterlüfteten Haut geschützt. Auch das Dach wird wie durch einen Schirm beschattet.

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Verwaltungsbau, Hannover 96

Der Verein Hannover 96 entschloss sich nach dem Bau des Stadions, alle Geschäftsbereiche in unmittelbarer Nähe zum Haupteingang des Stadions zu konzentrieren. Aus Sicht der Stadtplanung sollte der Baukörper aber durch geringe Abmessungen in der Parklandschaft nicht als störend empfunden werden. Um die gegensätzlichen Forderungen zu erfüllen, reagierten Schulitz Architekten auf den Grundstückszuschnitt zwischen Stadioneingang und Stadionrund mit einer kompakten dreieckigen Gebäudeform. Zur Verringerung der Gebäudelänge wurde in Referenz zur Rundung des Stadions auf expressive, spitze Gebäudeecken verzichtet.

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Sportzentrum Flutmulde, Gifhorn

Im Zuge der Neugestaltung seines Sportplatzes erwarb der MTV Gifhorn drei nicht mehr genutzte mobile Tribünen. Im Zusammenhang mit diesen sollte – bei außerordentlich begrenztem Budget – eine Überdachung entworfen werden. Trotzdem wollte man nicht auf architektonische Qualität verzichten, sondern ein Bauwerk errichten, das für den Verein ein Zeichen setzt. Doch selbst einige Entwurfvorschläge mit leichten Membrandächern erwiesen sich letztlich als zu aufwändig, so dass der endgültige Entwurf auf einem einfachen additiven Prinzip beruht, bei dem 20 abgehängte und rückverspannte Rahmen mit einer gekrümmten Trapezblecheindeckung über die Tribüne kragen.

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Eissport- und Ballspielhalle, Dresden

Die Landeshauptstadt Dresden plant die Errichtung eines Sportkomplexes an der Magdeburger Straße, der u.a. zwei Eissportflächen, eine Ballspielhalle sowie eine Vielzahl an Funktionsflächen für die Sportbereiche in der vorgelagerten Flutrinne beinhaltet. Dieser Sportkomplex ersetzt mehrere in der Jahrhundertflut 2002 zerstörte bzw. irreparabel beschädigte Gebäude. Zu diesem Zweck wurde im Jahre 2003 ein VOF-Verfahren mit integriertem Architektenwettbewerb ausgelobt.
Der Entwurf der Architekten vereint die sehr heterogenen Nutzungsanforderungen zu einer kompakten Großform und vernetzt die vorhandenen Strukturen der Landschaft und des Städtebaus. So wird das Gebäude quasi von der Landschaft durchflossen und wird Teil der Topografie. Das mittig angeordnete Foyer bildet durch seine taillenartige Ausformung im Einklang mit der Konstruktion und der Funktion (Boden, Decke und Wände sind konvex gekrümmt) den Auftakt zu einer spannenden inneren Erschließung.
Das geringe Bauvolumen wird durch die komprimierte Anordnung der drei Hallen erreicht. Hierbei überlagern die Zuschauerränge der Hallen die Trainingseisfläche, über der das Foyer angeordnet ist. Ferner überbaut die Ballspielhalle komplett Flächen der zentralen Funktionsräume und der Gebäudetechnik.

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Leichtathletik- und Judohalle, Leipzig

Im Zuge der Olympiabewerbung der Stadt Leipzig wurden die Architekten in einem Wettbewerb aufgefordert, eine Leichtathletik- und Judohalle mit temporärer Nutzung als Schwimmbad für Schwimmwettkämpfe und Wasserballnutzung zu entwickeln.
Der Entwurf von Schulitz Architekten bekennt sich als klare prägnante, gleichwohl unaufdringlich Großform zu den städtebaulichen Ordnungsprinzipien. Mit seiner Außenraumgestaltung „verankert“ er sich in seinem Umfeld und lässt ein-deutig definierte Stadträume und eine Vernetzung von Innen und Außen entstehen.
Der Entwurf unterstützt in seiner stadträumlichen Einfügung und Landschaftsplanung die Anbindung an das Waldstraßenviertel und die Vernetzung über den neu entstehenden zentralen Platz und die geplanten Brücken hinweg auf die westliche Seite des zukünftigen Olympiageländes. Eine besondere Bedeutung kommt hierbei dem neuen Platz zwischen Stadion, Nordanlage und der Trainingshalle zu, der zwar als Pendant zur südlichen Festwiese erscheint, aber von einem ganz anderen Charakter geprägt sein wird.

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Boulevard Carree, Neubrandenburg

Die historische Altstadt von Neubrandenburg ist geprägt durch ihre orthogonale Blockrandbebauung, die hauptsächlich Wohnnutzungen und in den wichtigeren Straßen im Erdgeschoss Läden aufweist. Die Läden leiden jedoch unter dem Wettbewerb mit neuen Einkaufszentren in den Außenbezirken. Auf einem nicht geschlossenen Block an der Stadtmauer zwischen Turm- und Neutorstraße soll daher ein Fachmarkt geplant werden, der als Zielpunkt vom Zentrum aus die Laufkundschaft für die Läden erhöht. Unser Entwurf vervollständigt den Block entlang der Neutorstraße mit einem angemessenen Abstand zum Neutor. Im Blockinnern wird ein eingeschossiger Baukörper angeordnet, der den Straßenraum der Ringstraße wiederherstellt. Auf diesen Baukörper aufgesetzt ist das zweite Geschoss des Fachmarktes. Dieses Geschoss in Form einer Ellipse ist mit einem geringen A/V-Verhältnis vom Blockrand abgelöst und bildet, der Nutzung entsprechend, eine Sonderform,
ohne aber das städtebauliche Grundprinzip zu verlassen.

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Brücke über den Ziegelsee, Schwerin

Es ist immer das Ziel, trotz geringen Material- und Energieaufwandes jedem Bauwerk eine besondere Identität zu verleihen, d. h. der Bau muss so entworfen werden, dass zwar nichts hinzugefügt werden muss und nichts weggelassen werden kann, aber dennoch eine Ausstrahlung vom Bau ausgeht.
Bei der Klappbrücke über den Ziegelsee haben wir dieses Prinzip zum Äußersten getrieben. Wir haben selbst auf die für Klapp- und Zugbrücken üblichen Konstruktionen für die zum Heben der Brücke notwendigen Gegengewichte verzichtet. Durch die Teilung der Brücke in eine Fahrbrücke und zwei Fußgängerbrücken und ihre Verbindung über ein Getriebe werden die Fußgängerbrücken selbst zum Gegengewicht der Fahrbrücke und umgekehrt.

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Messehalle 27/28, Hannover

Nach den weitgespannten EXPO 2000-Hallen, die auch für Konzert- und Sportveranstaltungen entwickelt wurden, wünschte die DMAG nun eine reine Messehalle mit moderaten Stützweiten. Es ging vor allem um Kosteneffizienz im Bau und Betrieb. Unser Projekt kann trotz einfacher Konstruktion und niedriger Kosten der neuen Generation der formal anspruchsvollen DMAG-Hallen zugeordnet werden. Da Konstruktion, Belichtung und Belüftung sich gegenseitig bedingen, wurden Stützenstellung und Trägerformen integral aus der Belichtungs- und Belüftungstechnik entwickelt, um eine maximale Leistung zu minimalen Kosten zu erreichen.

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Fußballstadion für die WM 2006, Köln

Ziel war, im Hinblick auf die Sichtverhältnisse eine Idealform eines Stadions, sowohl im Grundriss wie im Aufriss, zu schaffen.
Alle Plätze liegen so im Bereich eines 90m Radius von der Feldmitte, d.h. nicht weiter als 150m von einer Eckfahne entfernt. Dadurch werden gleichzeitig auch die Zuschauerzahlen auf den bevorzugten Längsseiten des Feldes maximiert. So entsteht eine Tribüne mit einer dynamisch geschwungenen Konstruktion, die durch die Linie des Daches, das nach dem Prinzip eines Speichenrades konzipiert ist noch verstärkt wird. Diese Linie strebt über den Bäumen liegend eine Harmonie mit den Formen der Natur an und erhält so das charakteristische Merkmal des früheren Stadions. Die alten schrägen Flutlichtmasten werden durch weniger aufdringliche und in die Konstruktion integrierte Anlagen ersetzt.
Das Dach selber soll durch eine innere transparente Fläche aus UV-lichtdurchlässiger ETFE-Folie das kritische Problem des Rasenwachstums lösen, das alle engen modernen Fußballstadien betrifft. Bisher führte dieses Problem bei anderen Stadien entweder zu einem mehrfachen Rasenaustausch pro Saison oder aber zu anderen total überzogenen technischen Maßnahmen, wie ausfahrbaren Rasenflächen oder elektrisch betriebenen UV-Beleuchtungssystemen.

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