Arena Krakau

Die neue multifunktionale Arena liegt in der heutigen Landschaft des Aviation Park, der trotz des großen Bauvolumens und der 5000 geforderten PKW- Stellplätze so wenig wie möglich gestört werden soll.
Das Projekt wird als Solitär so in die Landschaft integriert, dass es an Krakaus charakteristische Kopiec-Landschaft erinnert und die Stellflächen nicht in Erscheinung treten. Letztere werden zusammen mit den Nebenfunktionen der Arena in einem künstlichen Hügel angeordnet, über den die Zuschauer zu den Haupteingängen hinaufsteigen. Von den Eingängen her betritt man ein weiträumiges Foyer, das Platz für Abendkasse, Garderoben und Sanitärräume bietet. Die Weite des Foyers verringert sich – den Zuschauerströmen entsprechend – zu den Tribünenein- und aufgängen hin. Der Asymmetrie des Foyers entspricht die Asymmetrie der Zuschauerränge.
Diese Anordnung ermöglicht eine sinnvolle Lage der Bühne und optimiert die Sichtverhältnisse der Zuschauer den unterschiedlichen Nutzungen (Theater, Sportveranstaltungen) entsprechend.

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Vallourec & Mannesmann Tubes, Düsseldorf

Der Neubau ergänzt die Form des bestehenden Massivbaus, zeigt jedoch seine Besonderheit, indem ein Dialog zwischen schweren und leichten Materialien und alten und neuen Konzepten gesucht wird. Darüber hinaus erfüllt der in Skelettbauweise errichtete Neubau die Ziele der Corporate Identity der Firma Vallourec & Mannesmann durch die Demonstration der Anwendungsmöglichkeiten der MSH-Profile.

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Familien- und Sportbad Gifhorn

Trotz des eingeschränkten Baufeldes zwischen dem Bestand und der Bahntrasse besteht die Möglichkeit, das Familien- und Spaßbad mit einem städtebaulich wirksamen Bauwerk zu positionieren, das sich auch neben den zukünftigen Bauten des medizinischen Zentrums und der 2-geschossigen Parkgarage behaupten kann.

Ein langgestreckter Flachbau aus Umkleide und Sanitärräumen bildet einen Puffer parallel zur Bahntrasse, der den Badebetrieb gegen die Bahn und den Verkehr am Bostelberg abschirmt. Alle Räumlichkeiten der Badebereiche öffnen sich so großzügig nach Westen zum Freibad und damit ins Grüne, zum Schlosssee und zur Allerniederung.

Die Erschliessung erfolgt über einen einladenden Vorplatz, direkt in die Eingangshalle.
Direkt angegliedert an den Vorplatz befinden sich die vom Badebetrieb durch einen Grünzug abgeschirmten Parkplätze, von denen aus der Besucher bereits den Eingang erblicken kann. Die zukünftige Regionalbahntrasse ist zwanglos in die Parkfläche integriert mit nur einer Überfahrt in beiden Richtungen. Die PKW- Parkplätze liegen kompakt mit Zufahrtkontrolle auf der westlichen Seite der Zufahrt, getrennt von den Mobilcampern, die hinter der den Vorplatz definierenden Wand ihre eigenen Sanitärräume erreichen.

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Eisarena, Wolfsburg

Die Stadt Wolfsburg plante eine neue Eishalle für € 26 Mio., um ihrer Eishockeymannschaft den Verbleib in der 1. Liga zu ermöglichen. Durch den Rückzug des Investors war die Stadt gezwungen, den Bau zu sehr viel geringeren Kosten erstellen zu lassen, und forderte deshalb die Architekten auf, die schon beim Bau des WM Stadions in Hannover gezeigt hatten, dass sie bei minimalen Kosten maximale bauliche Leistungen erreichen.
So entstand in Wolfsburg eine Eishalle mit einer Kapazität von mindestens 4500 Plätzen, in der die unterschiedlichsten Funktionen integriert sind (Sportlerbereiche, Catereringeinrichtungen für die Besucher und ein VIP Bereich mit Blick auf das Spielfeld).
Trotz einer extrem kurzen Planungs- und Ausführungszeit von unter einem Jahr (November 2005 – September 2006) wurde es möglich, den ursprünglichen Kostenrahmen auf € 8.6 Mio. zu reduzieren

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Living Steel, India

Gefordert wurde für Kolkata ein Wohnungsbau als Zweispänner nach westlichem Muster mit Aufzug und Klimatisierung.
Der Entwurf von Schulitz Architekten verbindet traditonelle Methoden der Klimakontrolle, Lüftung und Beschattung mit modernen Stahlbaukonzepten. Die Orientierung ist strikt Nord-Süd, um den Wärmeeintrag duch die flache Ost- und Westsonne zu minimieren und eine gute Querlüftung zu gewährleisten. Dabei sind die Ost- und westfassaden nicht nur geschlossen, sondern auch von einer zweiten, reflektierenden und hinterlüfteten Haut geschützt. Auch das Dach wird wie durch einen Schirm beschattet.

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HDI-Arena, Hannover

Die HDI-Arena, früher AWD-Arena/Niedersachsenstadion, wurde von einem multifunktionalen Stadion mit Laufbahn für Leichtathletik und andere Sportarten zum reinen Fußballarena umgebaut und diente 2006 als Austragungsort für die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland.

Während auf der Westseite die Charakteristik des durch die Hanglage geprägten Stadions erhalten bleibt, wird über die Nord- und Südtribüne sukzessive in eine moderne Osttribüne übergeleitet, die mit ihren sich überlagernden Rängen und hochwertigen Nutzungen und Räumlichkeiten ganz den Anforderungen an ein zeitgemäßes Fußballstadion entspricht. So sollte ein Stück Stadtbaugeschichte Hannovers bewahrt und die harmonische Einbindung des Stadions in die vorhandene Topografie erhalten bleiben.

Bei dem Dach wurde eine konstruktiv intelligente Lösung gewählt, bei der trotz Verdoppelung der Dachfläche die ursprünglichen Fundamente weiterhin genutzt werden.
Hierzu wird das Dach der AWD-Arena in zwei konzentrische Teile unterteilt:
– Einen geschlossenen äußeren Teil nach dem Prinzip eines Speichenrads (Druckring und offene Nabe) mit Trapezblechdeckung
– Einen transparenten inneren Teil als eine Art Tensegrity-Konstruktion, die durch seilverspannte Luftstützen geprägt wird, mit einer ETFE (Ethylen-Tetrafluorethylen) Eindeckung. Anstatt – wie bisher bei dem Einsatz von ETFE üblich – pneumatische Konstruktionen zu verwenden, wird hier eine 11.000 m² einlagige vorgespannte ETFE-Membran eingesetzt. Hierbei handelt es sich um die größte jemals verwirklichten Eindeckung aus einer einlagigen vorgespannten ETFE-Membran.

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Verwaltungsbau, Hannover 96

Der Verein Hannover 96 entschloss sich nach dem Bau des Stadions, alle Geschäftsbereiche in unmittelbarer Nähe zum Haupteingang des Stadions zu konzentrieren. Aus Sicht der Stadtplanung sollte der Baukörper aber durch geringe Abmessungen in der Parklandschaft nicht als störend empfunden werden. Um die gegensätzlichen Forderungen zu erfüllen, reagierten Schulitz Architekten auf den Grundstückszuschnitt zwischen Stadioneingang und Stadionrund mit einer kompakten dreieckigen Gebäudeform. Zur Verringerung der Gebäudelänge wurde in Referenz zur Rundung des Stadions auf expressive, spitze Gebäudeecken verzichtet.

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Sportzentrum Flutmulde, Gifhorn

Im Zuge der Neugestaltung seines Sportplatzes erwarb der MTV Gifhorn drei nicht mehr genutzte mobile Tribünen. Im Zusammenhang mit diesen sollte – bei außerordentlich begrenztem Budget – eine Überdachung entworfen werden. Trotzdem wollte man nicht auf architektonische Qualität verzichten, sondern ein Bauwerk errichten, das für den Verein ein Zeichen setzt. Doch selbst einige Entwurfvorschläge mit leichten Membrandächern erwiesen sich letztlich als zu aufwändig, so dass der endgültige Entwurf auf einem einfachen additiven Prinzip beruht, bei dem 20 abgehängte und rückverspannte Rahmen mit einer gekrümmten Trapezblecheindeckung über die Tribüne kragen.

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Eissport- und Ballspielhalle, Dresden

Die Landeshauptstadt Dresden plant die Errichtung eines Sportkomplexes an der Magdeburger Straße, der u.a. zwei Eissportflächen, eine Ballspielhalle sowie eine Vielzahl an Funktionsflächen für die Sportbereiche in der vorgelagerten Flutrinne beinhaltet. Dieser Sportkomplex ersetzt mehrere in der Jahrhundertflut 2002 zerstörte bzw. irreparabel beschädigte Gebäude. Zu diesem Zweck wurde im Jahre 2003 ein VOF-Verfahren mit integriertem Architektenwettbewerb ausgelobt.
Der Entwurf der Architekten vereint die sehr heterogenen Nutzungsanforderungen zu einer kompakten Großform und vernetzt die vorhandenen Strukturen der Landschaft und des Städtebaus. So wird das Gebäude quasi von der Landschaft durchflossen und wird Teil der Topografie. Das mittig angeordnete Foyer bildet durch seine taillenartige Ausformung im Einklang mit der Konstruktion und der Funktion (Boden, Decke und Wände sind konvex gekrümmt) den Auftakt zu einer spannenden inneren Erschließung.
Das geringe Bauvolumen wird durch die komprimierte Anordnung der drei Hallen erreicht. Hierbei überlagern die Zuschauerränge der Hallen die Trainingseisfläche, über der das Foyer angeordnet ist. Ferner überbaut die Ballspielhalle komplett Flächen der zentralen Funktionsräume und der Gebäudetechnik.

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Leichtathletik- und Judohalle, Leipzig

Im Zuge der Olympiabewerbung der Stadt Leipzig wurden die Architekten in einem Wettbewerb aufgefordert, eine Leichtathletik- und Judohalle mit temporärer Nutzung als Schwimmbad für Schwimmwettkämpfe und Wasserballnutzung zu entwickeln.
Der Entwurf von Schulitz Architekten bekennt sich als klare prägnante, gleichwohl unaufdringlich Großform zu den städtebaulichen Ordnungsprinzipien. Mit seiner Außenraumgestaltung „verankert“ er sich in seinem Umfeld und lässt ein-deutig definierte Stadträume und eine Vernetzung von Innen und Außen entstehen.
Der Entwurf unterstützt in seiner stadträumlichen Einfügung und Landschaftsplanung die Anbindung an das Waldstraßenviertel und die Vernetzung über den neu entstehenden zentralen Platz und die geplanten Brücken hinweg auf die westliche Seite des zukünftigen Olympiageländes. Eine besondere Bedeutung kommt hierbei dem neuen Platz zwischen Stadion, Nordanlage und der Trainingshalle zu, der zwar als Pendant zur südlichen Festwiese erscheint, aber von einem ganz anderen Charakter geprägt sein wird.

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