Eisstadion Niesky

In Niesky entsteht ein luftiges, halboffenes Eisstadion mit einer kuppelartigen Überdachung als Heimstätte für den Ortsverein ELV Tornados Niesky.
Dafür wurden zwei Nebengebäude als Ersatzbauten neu entwickelt und L-förmig um die Eisfläche arrangiert. Die Tribüne wurde umgebaut, die Eispiste bekam einen neuen Aufbau und die Außenanlagen wurden ebenfalls neu konzipiert.
Ein scheinbar frei schwebendes Dach in der Größe von ca. 3.600 m² und einer Spannweite von ca. 41 m überdeckt die gesamte Anlage, so dass alle Bereiche vor Wind und Wetter geschützt werden.
Die Stahlkonstruktion besteht aus unterspannten Dreigelenksbögen mit Trapezblecheindeckung. Die Windaussteifung erfolgt durch einen umlaufenden, ca. 2,50 m breiten horizontal liegenden Fachwerkträger.
Zentral angeordnete Oberlichter sorgen für Belüftung und eine natürliche Beleuchtung. Aus Schallschutzgründen werden die Süd- und Südwestseite durch eine Glasfassade geschlossen. Durch die neue Glasfassade wird der Hauptzugang aufgewertet und deutlicher wahrgenommen.
Mit dem Umbau des Stadions entsteht eine stimmige, einheitliche und attraktive Gesamtanlage, die zum adressbildenden Identitätsmerkmal – auch für das angrenzende Schwimmbadgelände – wird.

weiterlesen...
Instituts- und Laborgebäude, DLR Braunschweig

Im Zuge der energetischen und brandschutztechnischen Sanierung wurde die Fassade des Instituts- und Laborgebäudes ersetzt und neu gestaltet.
Bei der Aufteilung und dem außenliegenden Sonnenschutz wurde Bezug auf die ehemalige Ausführung genommen. Mit farbigen Führungsschienen konnten neue Akzente gesetzt werden, während die opaken Fassadenfelder dezent Ton in Ton aufeinander abgestimmt sind.
Außerdem wurden die Innenräume und Laborräume saniert und neu gestaltet.

weiterlesen...
Fallersleber-Tor-Brücke, Braunschweig

Ziel des Entwurfes war es, Form und Dimensionen der historischen Hängegurtträger für die Fahrbahnbrücke beizubehalten, diese aber aufgrund der vergrößerten Spannweite durch ein Sprengwerk zu stützen. Ein weiteres Ziel war, die Brücke auch für den Passanten auf der Brücke erfahrbar zu machen. Deshalb wurden die Fußgängerbereiche in Umkehrung der Fischbauchträger als eine leichte von einem Bogen abgehängte Stahlkonstruktion entwickelt, die innenseitig am Fahrbahntragwerk gehalten wird. So entsteht eine Brücke aus der Umkehrung von zwei komplementären statischen Systemen.

weiterlesen...
Kletterwand des Deutschen Alpenvereins Sektion Braunschweig

Die Kletterwand des DAV Braunschweig befindet sich an der Güldenstraße 39 in der Braunschweiger Innenstadt und bietet kletterbegeisterten Sportlern eine ideale Trainingsmöglichkeit.
Durch die Erweiterung der Kletterfläche (linker Wandteil) um 170 m² wurde die zur Verfügung stehende Kletterwandfläche auf ca. 300 m² erweitert. Eine Überdachung bietet den Nutzern einen Schutz gegen Regen, eine Flutlichtanlage komplementiert das Angebot.

Weitere informationen:
https://www.davbs.de/klettern/kletterwand/
https://www.facebook.com/davbs.de/

weiterlesen...
Verbindungsbauwerk Plötzensee, Berlin

Das neue Verbindungsbauwerk überspannt den Friedrich-Olbricht-Damm in Form einer bogenförmig leicht überhöhten, über mehrere Stützenreihen durchlaufenden, filigranen Stahlfachwerkkonstruktion. Das Besondere an diesem Entwurf ist, dass das geforderte Lichtraumprofil der Straße von 9 m Höhe für Schwertransporte durch einfaches Hochziehen der abgehängten Bodenplatte geöffnet wird. Das obenliegende Primärtragwerk mit dem Dach, das auf einer Höhe von 10 m über der Straße fugenlos durchläuft, muss nicht mit angehoben werden.

weiterlesen...
Eishalle Bruneck

Grundlage des Entwurfes ist die Realisierung einer modernen Infrastruktur für den Eissport der Stadtgemeinde Bruneck. Die städtebauliche Anordnung der beiden Eishallen, die Erschließung des Areals durch Besucher und Sportler, die Anordnung der verschiedenen Funktionen, sowie die Konstruktions- und Materialwahl bilden die Grundlagen des Entwurfs.

Die neue Eissportanlage präsentiert sich als Landmark direkt an der Stadteinfahrt von Bruneck. Die weiche Linienführung und die einheitliche Fassadengestaltung charakterisieren den neuen Baukörper und führen zu einem hohen Wiedererkennungswert, der sich graphisch sehr einfach in einem Logo darstellen lässt. Die beiden unterschiedlich großen Volumen verschmelzen zu einem homogenen, äußerlich wie innerlich stimmigen Bauwerk, das sich wie selbstverständlich in die Umgebung einfügt. Die direkte Wegeführung, die klare Anordnung der Funktionen, sowie die Übersichtlichkeit im Innenraum führen zu einer hohen Funktionalität der Struktur.

Der Wettbewerbsbeitrag von Schulitz Architekten in Zusammenarbeit mit Comfort Architecten aus Bruneck erhielt in der ersten Wettbewerbsphase zusammen mit zwei weiteren Architektenbüros den 2. Preis ex aequo.

weiterlesen...
Geschäftsstelle Eintracht Braunschweig

Durch den Umbau und die Modernisierung des Stadionareals an der Hamburger Straße wurde eine zukunftsfähige Spielstätte für den Profi-Rasensport (Eintracht Braunschweig, Braunschweig Lions) sowie für Leichtathletikwettkämpfe auf nationaler und internationaler Ebene geschaffen.

Zum städtebaulich geprägten Entwurfsansatz der Architekten gehörte die Neugestaltung des Stadionvorplatzes. Durch Abtragen der vorhandenen Zugangsrampen wurde ein großzügiger Vorplatz geschaffen, der in Verbindung mit einem neuen Verwaltungsgebäude für Eintracht Braunschweig und einem dazugehörigen Kassenhaus einen städtebaulichen Akzent setzt.

Das neue Verwaltungsgebäude mit den Funktionen Fanshop, Ticketing, Gastronomie und Verwaltung liegt in unmittelbarer Nähe zur Straße, wodurch der Platz auch an spielfreien Tagen belebt wird. Mit seiner durch vertikale Sonnenschutzlamellen gestalteten Fassade zeigt dieser Bau seine Zugehörigkeit zum Stadion. Bei Tag und bei Nacht haben diese Lamellen durch ihre blau gelbe Farbgebung eine Signalwirkung für die Passanten.

Dem Verwaltungsgebäude gegenüber liegt das Kassenhaus. Durch Platzierung, Proportion und Farbgebung definieren die beiden Gebäude den Eingang zum modernisierten Stadion.

weiterlesen...
Zentraler Omnibusbahnhof, Haldensleben

Ziel der Stadt Haldensleben war es, mit dem neuen Busbahnhof nicht nur ein Zeichen für die Aufwertung des Stadtteils zu setzen, sondern auch eine Landmarke vor dem Bahnhof zu schaffen. Das Budget für das gesamte Busbahnhofsprojekt war jedoch auf nur 530.000€ limitiert.
Die Prämisse regengeschützer Übergänge von einer Haltestelle zur nächsten und die Vorgaben der schon zuvor festgelegten Verkehrsführung forderten einen Entwurf, der ein zusammenhängendes Dach bildet, die Kosten einhält und dennoch ein ausdrucksstarkes Zeichen setzt.
Das Ergebnis ist ein ringförmiges Dach auf schlanken Stützen, das nachts wie ein Leuchtkörper zu schweben scheint.

weiterlesen...
Vierfachsporthalle Erlangen

Die Stadt Erlangen plant, auf einem Grundstück in der Nähe eines Naturschutzgebietes den Bau eines Sportzentrums, in dem eine Vierfachhalle und ergänzende Hallensportflächen (z.B. Boulderhalle) untergebracht werden sollen. In der Vierfachhalle, die über 3000 Zuschauerplätze verfügen wird, sollen die Ligaspiele des HC Erlangen ausgetragen werden.
Das Projekt von Schulitz Architekten ordnet alle Bauabschnitte in einer kompakten Form und fördert die notwendigen funktionalen Beziehungen zwischen den Baukörpern.
Es entsteht ein Komplex, der sowohl im ersten wie auch den weiteren Bauabschnitten ein überzeugendes städtebauliches Ensemble darstellt. Schon der erste Bauabschnitt der Sporthalle integriert die Boulderhalle in einer kompakten quadratischen Form im südwestlichen Teil des Areals.
Weitere Gebäudeteile ergänzen diesen Baukörper auf selbstverständliche Weise. Gleichzeitig wird eine landschaftliche Umgebung entwickelt, die den Bau fest mit seiner Umgebung verbindet und die Randflächen spannend inszeniert.

weiterlesen...
Neue Brücken für die Europacity, Berlin

Der Wettbewerb umfasste zwei Brücken: Eine als Realisierungsteil und eine als Ideenteil. Im Ideenteil erreichte der Entwurf den 1. Preis. Die beiden neuen Brücken überspannen den Schifffahrtskanal Berlin-Spandau sowie die beidseitigen Uferpromenaden. Beide Brücken – die Brücke am Stadtplatz und die Brücke am Invalidenfriedhof – sollen als „Familie“ eine gemeinsame Formen-Sprache sprechen. Mit der Materialwahl und der Querschnittsgestaltung wurde ein robustes, dauerhaftes und benutzerfreundliches Bauwerk entwickelt. Monolithischer Beton in Sichtbetonqualität, Einheit von Deck und Brüstung, leicht zugängliche und überwiegend selbstreinigende Flächen sowie ein sehr solides Verformungs- und Schwingungsverhalten sind die Merkmale, die im Vordergrund stehen. Ohne mit der Umgebung in Konkurrenz zu treten, wurden bei beiden Brücken Konstruktionsprinzipien gewählt, die sich harmonisch in die Umgebung einbetten, trotzdem aber über eigene Identitäten verfügen: Die Brücke am Stadtplatz und die Brücke am Invalidenfriedhof sind beide als Durchlaufträger mit der größten statischen Höhe über der Flussmitte, unterscheiden sich aber im Querschnitt.

weiterlesen...
1 2 3 4 5 6