Speed Skating Oval - Beijing 2022

International Competition - Beijing 2022 Winter Olympics


Eisstadion Niesky

Umbau und Überdachung


Lentpark, Köln

Der innovative Gebäudekomplex des neuen Eis- und Schwimmstadion Lentpark beherbergt eine Eishalle, ein Schwimmbad mit vier Becken, eine Saunalandschaft und Gastronomie. Einzigartig in Europa ist die Eishochbahn, die als Rundkurs durch alle Gebäudeteile führt und so für spannende Ein- und Ausblicke sorgt. Eine intelligente Vernetzung der technischen Anlagen erlaubt es, die vermeintlich widersprüchlichen klimatischen Anforderungen der Eis- und Schwimmhalle synergetisch zu nutzen und besonders energieeffizient zu betreiben. Das Gebäude wurde als erste Eissportstätte Europas in das GreenBuilding Programm der EU aufgenommen.
Zentrale Entwurfsidee des Neubaus ist ein komplett verglaster Solitär mit dreieckförmigem Grundriss, der die unterschiedlichen Gebäudebereiche sowohl funktionell als auch gestalterisch vereint. Auf der Nordwestseite liegt die 1.800 Quadratmeter große Eisfläche, auf der Südostseite der Schwimmbereich mit 25-Meter-Becken nebst Lehrbecken. Beiden Bereichen zugeordnet sind die Servicezonen der Umkleiden und Gastronomie sowie die Saunalandschaft.
Der parkähnliche Außenraum bietet zudem Platz für einen Naturbadeteich sowie Liege- und Erholungsbereiche.

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EgeTrans – Arena, Bietigheim

Eine bestehende Eishalle war durch ein modernes Eishockeystadion zu ergänzen. Der Entwurf des neuen Baukörpers nutzt durch die ungerichtete und sehr kompakte Form geschickt die Hangsituation, um einen großzügigen, multifunktional nutzbaren Bau mit hohen räumlichen und funktionalen Qualitäten zu schaffen. Die beiden Hallen ergänzen sich in ihrem speziellen und gegensätzlichen Charakter und bilden Synergieeffekte.
Die neue Eishalle hat eine Kapazität von 4.500 Besuchern (davon 3.000 Sitzplätze), erfüllt den 9.000- Punkte-Plan gemäß DEL-Richtlinien und ist somit für die DEL1 geeignet. Die kreisförmige Halle hat einen Durchmesser von knapp 85 m und eine Höhe von 16,50 m. Ein umlaufender Umgang vebindet alle Tribünenbereiche. Der 360 m² große VIP-Raum mit separater Catering-Einheit kann über einen separaten Eingang erschlossen werden. Ein Vebindungsbau zwischen den beiden Hallen dient als neuer Eingang zu der alten Halle, als gemeinsamer Eingang für öffentlichen Eislauf sowie als direkte Verbindung für die Eispflegemaschine.
In der neuen Halle kommen innovative Energiekonzepte zum Einsatz, wie z.B. die Verwendung einer Betonkernaktivierung und Nutzung der Abwärme der Eisproduktion. Die Wände bestehen zum Großteil aus Halbfertigteilen, die Tribünen aus Fertigteilen und die Dachstahlträger wurden ebenfalls vorgefertigt angeleifert. So konnte der Bau nach nur 13 Monaten Bauzeit eröffnet werden.
Die Halle kann auch für andere Sportarten wie z.B. Handball genutzt werden.

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Arena Krakau

Die neue multifunktionale Arena liegt in der heutigen Landschaft des Aviation Park, der trotz des großen Bauvolumens und der 5000 geforderten PKW- Stellplätze so wenig wie möglich gestört werden soll.
Das Projekt wird als Solitär so in die Landschaft integriert, dass es an Krakaus charakteristische Kopiec-Landschaft erinnert und die Stellflächen nicht in Erscheinung treten. Letztere werden zusammen mit den Nebenfunktionen der Arena in einem künstlichen Hügel angeordnet, über den die Zuschauer zu den Haupteingängen hinaufsteigen. Von den Eingängen her betritt man ein weiträumiges Foyer, das Platz für Abendkasse, Garderoben und Sanitärräume bietet. Die Weite des Foyers verringert sich – den Zuschauerströmen entsprechend – zu den Tribünenein- und aufgängen hin. Der Asymmetrie des Foyers entspricht die Asymmetrie der Zuschauerränge.
Diese Anordnung ermöglicht eine sinnvolle Lage der Bühne und optimiert die Sichtverhältnisse der Zuschauer den unterschiedlichen Nutzungen (Theater, Sportveranstaltungen) entsprechend.

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Familien- und Sportbad Gifhorn

Trotz des eingeschränkten Baufeldes zwischen dem Bestand und der Bahntrasse besteht die Möglichkeit, das Familien- und Spaßbad mit einem städtebaulich wirksamen Bauwerk zu positionieren, das sich auch neben den zukünftigen Bauten des medizinischen Zentrums und der 2-geschossigen Parkgarage behaupten kann.

Ein langgestreckter Flachbau aus Umkleide und Sanitärräumen bildet einen Puffer parallel zur Bahntrasse, der den Badebetrieb gegen die Bahn und den Verkehr am Bostelberg abschirmt. Alle Räumlichkeiten der Badebereiche öffnen sich so großzügig nach Westen zum Freibad und damit ins Grüne, zum Schlosssee und zur Allerniederung.

Die Erschliessung erfolgt über einen einladenden Vorplatz, direkt in die Eingangshalle.
Direkt angegliedert an den Vorplatz befinden sich die vom Badebetrieb durch einen Grünzug abgeschirmten Parkplätze, von denen aus der Besucher bereits den Eingang erblicken kann. Die zukünftige Regionalbahntrasse ist zwanglos in die Parkfläche integriert mit nur einer Überfahrt in beiden Richtungen. Die PKW- Parkplätze liegen kompakt mit Zufahrtkontrolle auf der westlichen Seite der Zufahrt, getrennt von den Mobilcampern, die hinter der den Vorplatz definierenden Wand ihre eigenen Sanitärräume erreichen.

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Eisarena, Wolfsburg

Die Stadt Wolfsburg plante eine neue Eishalle für € 26 Mio., um ihrer Eishockeymannschaft den Verbleib in der 1. Liga zu ermöglichen. Durch den Rückzug des Investors war die Stadt gezwungen, den Bau zu sehr viel geringeren Kosten erstellen zu lassen, und forderte deshalb die Architekten auf, die schon beim Bau des WM Stadions in Hannover gezeigt hatten, dass sie bei minimalen Kosten maximale bauliche Leistungen erreichen.
So entstand in Wolfsburg eine Eishalle mit einer Kapazität von mindestens 4500 Plätzen, in der die unterschiedlichsten Funktionen integriert sind (Sportlerbereiche, Catereringeinrichtungen für die Besucher und ein VIP Bereich mit Blick auf das Spielfeld).
Trotz einer extrem kurzen Planungs- und Ausführungszeit von unter einem Jahr (November 2005 – September 2006) wurde es möglich, den ursprünglichen Kostenrahmen auf € 8.6 Mio. zu reduzieren

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HDI-Arena, Hannover

Die HDI-Arena, früher AWD-Arena/Niedersachsenstadion, wurde von einem multifunktionalen Stadion mit Laufbahn für Leichtathletik und andere Sportarten zum reinen Fußballarena umgebaut und diente 2006 als Austragungsort für die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland.

Während auf der Westseite die Charakteristik des durch die Hanglage geprägten Stadions erhalten bleibt, wird über die Nord- und Südtribüne sukzessive in eine moderne Osttribüne übergeleitet, die mit ihren sich überlagernden Rängen und hochwertigen Nutzungen und Räumlichkeiten ganz den Anforderungen an ein zeitgemäßes Fußballstadion entspricht. So sollte ein Stück Stadtbaugeschichte Hannovers bewahrt und die harmonische Einbindung des Stadions in die vorhandene Topografie erhalten bleiben.

Bei dem Dach wurde eine konstruktiv intelligente Lösung gewählt, bei der trotz Verdoppelung der Dachfläche die ursprünglichen Fundamente weiterhin genutzt werden.
Hierzu wird das Dach der AWD-Arena in zwei konzentrische Teile unterteilt:
– Einen geschlossenen äußeren Teil nach dem Prinzip eines Speichenrads (Druckring und offene Nabe) mit Trapezblechdeckung
– Einen transparenten inneren Teil als eine Art Tensegrity-Konstruktion, die durch seilverspannte Luftstützen geprägt wird, mit einer ETFE (Ethylen-Tetrafluorethylen) Eindeckung. Anstatt – wie bisher bei dem Einsatz von ETFE üblich – pneumatische Konstruktionen zu verwenden, wird hier eine 11.000 m² einlagige vorgespannte ETFE-Membran eingesetzt. Hierbei handelt es sich um die größte jemals verwirklichten Eindeckung aus einer einlagigen vorgespannten ETFE-Membran.

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Sportzentrum Flutmulde, Gifhorn

Im Zuge der Neugestaltung seines Sportplatzes erwarb der MTV Gifhorn drei nicht mehr genutzte mobile Tribünen. Im Zusammenhang mit diesen sollte – bei außerordentlich begrenztem Budget – eine Überdachung entworfen werden. Trotzdem wollte man nicht auf architektonische Qualität verzichten, sondern ein Bauwerk errichten, das für den Verein ein Zeichen setzt. Doch selbst einige Entwurfvorschläge mit leichten Membrandächern erwiesen sich letztlich als zu aufwändig, so dass der endgültige Entwurf auf einem einfachen additiven Prinzip beruht, bei dem 20 abgehängte und rückverspannte Rahmen mit einer gekrümmten Trapezblecheindeckung über die Tribüne kragen.

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Eissport- und Ballspielhalle, Dresden

Die Landeshauptstadt Dresden plant die Errichtung eines Sportkomplexes an der Magdeburger Straße, der u.a. zwei Eissportflächen, eine Ballspielhalle sowie eine Vielzahl an Funktionsflächen für die Sportbereiche in der vorgelagerten Flutrinne beinhaltet. Dieser Sportkomplex ersetzt mehrere in der Jahrhundertflut 2002 zerstörte bzw. irreparabel beschädigte Gebäude. Zu diesem Zweck wurde im Jahre 2003 ein VOF-Verfahren mit integriertem Architektenwettbewerb ausgelobt.
Der Entwurf der Architekten vereint die sehr heterogenen Nutzungsanforderungen zu einer kompakten Großform und vernetzt die vorhandenen Strukturen der Landschaft und des Städtebaus. So wird das Gebäude quasi von der Landschaft durchflossen und wird Teil der Topografie. Das mittig angeordnete Foyer bildet durch seine taillenartige Ausformung im Einklang mit der Konstruktion und der Funktion (Boden, Decke und Wände sind konvex gekrümmt) den Auftakt zu einer spannenden inneren Erschließung.
Das geringe Bauvolumen wird durch die komprimierte Anordnung der drei Hallen erreicht. Hierbei überlagern die Zuschauerränge der Hallen die Trainingseisfläche, über der das Foyer angeordnet ist. Ferner überbaut die Ballspielhalle komplett Flächen der zentralen Funktionsräume und der Gebäudetechnik.

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Leichtathletik- und Judohalle, Leipzig

Im Zuge der Olympiabewerbung der Stadt Leipzig wurden die Architekten in einem Wettbewerb aufgefordert, eine Leichtathletik- und Judohalle mit temporärer Nutzung als Schwimmbad für Schwimmwettkämpfe und Wasserballnutzung zu entwickeln.
Der Entwurf von Schulitz Architekten bekennt sich als klare prägnante, gleichwohl unaufdringlich Großform zu den städtebaulichen Ordnungsprinzipien. Mit seiner Außenraumgestaltung „verankert“ er sich in seinem Umfeld und lässt ein-deutig definierte Stadträume und eine Vernetzung von Innen und Außen entstehen.
Der Entwurf unterstützt in seiner stadträumlichen Einfügung und Landschaftsplanung die Anbindung an das Waldstraßenviertel und die Vernetzung über den neu entstehenden zentralen Platz und die geplanten Brücken hinweg auf die westliche Seite des zukünftigen Olympiageländes. Eine besondere Bedeutung kommt hierbei dem neuen Platz zwischen Stadion, Nordanlage und der Trainingshalle zu, der zwar als Pendant zur südlichen Festwiese erscheint, aber von einem ganz anderen Charakter geprägt sein wird.

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Fußballstadion für die WM 2006, Köln

Ziel war, im Hinblick auf die Sichtverhältnisse eine Idealform eines Stadions, sowohl im Grundriss wie im Aufriss, zu schaffen.
Alle Plätze liegen so im Bereich eines 90m Radius von der Feldmitte, d.h. nicht weiter als 150m von einer Eckfahne entfernt. Dadurch werden gleichzeitig auch die Zuschauerzahlen auf den bevorzugten Längsseiten des Feldes maximiert. So entsteht eine Tribüne mit einer dynamisch geschwungenen Konstruktion, die durch die Linie des Daches, das nach dem Prinzip eines Speichenrades konzipiert ist noch verstärkt wird. Diese Linie strebt über den Bäumen liegend eine Harmonie mit den Formen der Natur an und erhält so das charakteristische Merkmal des früheren Stadions. Die alten schrägen Flutlichtmasten werden durch weniger aufdringliche und in die Konstruktion integrierte Anlagen ersetzt.
Das Dach selber soll durch eine innere transparente Fläche aus UV-lichtdurchlässiger ETFE-Folie das kritische Problem des Rasenwachstums lösen, das alle engen modernen Fußballstadien betrifft. Bisher führte dieses Problem bei anderen Stadien entweder zu einem mehrfachen Rasenaustausch pro Saison oder aber zu anderen total überzogenen technischen Maßnahmen, wie ausfahrbaren Rasenflächen oder elektrisch betriebenen UV-Beleuchtungssystemen.

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